Kapitel siebenundzwanzig

504 Words

Ich blieb zum ersten Mal. Es war kein großer Moment, keine Vorahnung, kein Augenblick, in dem mir bewusst wurde, dass ich etwas laut aussprach. Es war Freitag, spät, regnerisch, und ich hatte den letzten Zug verpasst, weil wir mitten in einem Gespräch waren, das keiner von uns beenden wollte. „Du kannst nehmen, was du brauchst“, sagte er, und ich warf einen Blick auf mein Handy. Ich legte das Handy weg. Er lieh mir ein Hemd, eines seiner, weiß, weich, zu groß für mich. Und er tat es so, dass ich an ihn denken musste und mir klar wurde: Es war, als wäre ich schon immer für diesen Ort bestimmt gewesen. Wir schliefen im selben Bett, mehr geschah nicht, wir schliefen einfach. Kael auf seiner Seite, ich auf meiner, der Raum zwischen uns schien mit jedem Atemzug kleiner zu werden, als er hätte s

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