Doch der Oktober war unbemerkt herangeschlichen, und mit ihm eine lange Arbeitsphase. Nicht die nervöse, angespannte Arbeit, an die ich mich in den vergangenen Jahren gewöhnt hatte. Die Arbeit von jemandem, der jemandem oder sich selbst etwas beweisen musste. Sondern die Arbeit von jemandem, der wusste, was er tat und warum. Jemand, der Termine einhielt und respektierte. Jemand mit Ideen, an die er glaubte, einem Schreibtisch mit Fenster und Blick auf einen goldenen Kastanienbaum. Das dritte Buch musste Ende November an Claudia übergeben werden. Sechs Wochen später. Und ich war schon mittendrin. Die Kartografin Rosa, die Landkarten, die Großmutter, die Frage nach der Realität des Imaginären. Die Illustrationen gediehen gut. Die Geschichte nahm langsam Gestalt an. Kael hatte ein großes Pro

