Kapitel Dreiundfünfzig

863 Words

Und wir zogen in drei Etappen um, ganz typisch Kael. Die erste Etappe war ein Sonntag im April: Kisten voller Bücher und Kleidung, die Schreibtischlampe, von der ich mich partout nicht trennen wollte, weil sie abends das perfekte Licht zum Zeichnen spendete, die Skizzenbücher, die sich ordentlich und unordentlich in meinen Regalen gestapelt hatten, die Decke, die ich seit Studienzeiten besaß und deren sentimentale Bedeutung sonst niemand verstanden hätte. Kael hatte Platz geschaffen. Nicht widerwillig. Mit einer Gründlichkeit, die typisch für ihn war, so wie er ein Gebäude für eine Renovierung vorbereitete: bewusst, dass etwas Neues das Entfernen des Vorhergegangenen erforderte, aber ohne dabei etwas zu zerstören. Er hatte mir ein Drittel des Kleiderschranks, die Hälfte des Bücherregals un

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