Kapitel Einundfünfzig

810 Words

Die Kartografin hieß Rosa. Sie stieß an einem Märzabend zufällig auf mein Skizzenbuch. Ihr Selbstvertrauen war mir mittlerweile vertraut, das Selbstvertrauen einer Person, die mehr über sich selbst wusste als man selbst, die vollkommen ausgereift auf dem Papier erschien und der man nur folgen musste. Sie war zwölf Jahre alt, hatte Tinte an den Fingern und eine Großmutter, die fest davon überzeugt war, dass jeder Ort, den man sich nur klar genug vorstellen konnte, bereits existierte und nur darauf wartete, entdeckt zu werden. Der Verlag war kleiner als Westwind, ein unabhängiger Verlag mit einem einzigartigen Programm, und eine Lektorin namens Claudia, die mir innerhalb einer Woche nach Erhalt des Exposés antwortete. Ihr Brief veranlasste mich, das Exposé noch einmal zu lesen, um sicherzuge

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