Dunkelheit. Das war das Erste, was mich begrüßte, als meine Augen flatternd aufgingen. Eine dichte, schwere Art von Dunkelheit, die sich wie Tau auf meine Haut legte. Zuerst dachte ich, vielleicht sei es noch Nacht in der Villa… vielleicht hatte Dante mich gefunden und irgendwo sicher untergebracht. Doch dann traf mich der Schmerz. Ein stechender, pulsierender Schmerz an der Seite meines Kopfes – genau dort, wo Rico mich geschlagen hatte. Ein scharfer Atemzug riss aus meiner Kehle, als die Erinnerung mit brutaler Wucht über mich hereinbrach. Das Chaos… Die Schüsse… Dantes Stimme, die mir sagte, ich solle in Sicherheit bleiben… Ricos kalte Stimme… Wie er sich veränderte – komplett. Seine Hand, die meine Haare packte… Seine Worte… „Endlich… endlich ist der Tag gekommen.“ Mein Mag

