Pavel Ich stehe auf dem Balkon des Hotelzimmers und versuche, meine zu Fäusten geballten Finger zu entspannen. Kayla ist Stunden zu spät und hat auf meine letzten Nachrichten nicht reagiert. Das Bedürfnis, in ein Auto zu steigen und irgendwo hinzurasen, um sicherzustellen, dass es ihr gut geht, steigt etwa alle fünf Minuten in mir auf, aber natürlich wüsste ich gar nicht, wohin ich fahren sollte. Verdammt. Ich hätte einen Ortungschip in ihr Handy einbauen sollen, wie es Ravil und Maxim mit ihren Frauen gemacht haben. Ich hatte mich dagegen entschieden, weil ich ohnehin schon so viele Aspekte von Kaylas Leben kontrolliere. Außerdem würde es sich anfühlen wie ein Vertrauensbruch. Sie gibt sich mir freiwillig hin und sie würde mich nicht anlügen. Meine Feinde sind in Chicago, nicht hier, al

