Die Spannung in der Luft war greifbar, als Viggo den Rest der Nacht damit verbrachte, meinen Blicken auszuweichen. Ich konnte das Gefühl nicht loswerden, dass er mich für Jonathans unerwartete Ankunft verantwortlich machte, obwohl es nicht meine Schuld war. Jonathan war uneingeladen gekommen, hatte wie immer Ärger gemacht und mich mit den Scherben allein gelassen. „Es ist Zeit. Sollen wir?“ Viggos Stimme durchbrach meine wirbelnden Gedanken. „Natürlich, lass uns gehen. Ich bin erschöpft“, antwortete ich und versuchte, ein Lächeln aufzusetzen. Aber bevor ich es konnte, hatte Viggo mir bereits den Rücken zugewandt. Es würde eine sehr lange Nacht werden. Die Fahrt zur Wohnung war von Stille geprägt. Viggo erwähnte den Vorfall nicht und fragte mich auch nichts. Mir fehlte der Mut, das Thema

