Kapitel Einundvierzig

1401 Words

Die Nacht war hereingebrochen, als Gray nach Hause kam. Giovanni saß auf dem Sofa, eingekuschelt in eine weiche Decke, das Handy in der Hand. In dem Moment, als er eintrat, spürte sie die Veränderung in seiner Energie – angespannt, dunkel, gefährlich. „Gray?“ rief sie leise und legte das Handy beiseite. „Du bist spät dran.“ Er lockerte seine Krawatte und ging wortlos an ihr vorbei. Sein Kiefer war angespannt, sein Gesichtsausdruck undurchdringlich. Sie stand auf und folgte ihm zur Bar, wo er sich ein Glas einschenkte – zwei Fingerbreit Whiskey, ohne Eis. „Schatz, was ist los?“ fragte sie vorsichtig. „Seit du hereingekommen bist, bist du so still.“ Gray nahm einen langsamen Schluck, sein Blick auf nichts gerichtet. Dann lachte er bitter. „Du würdest es mir nicht glauben, selbst wenn ich

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