Am zweiten November des Jahres 1809 war die Hochzeit. Es war ein unfreundlicher Tag voll Nebelrieseln und Düsterkeit. Aber im Alten Blumenstöckel standen die vielarmigen Silberleuchter auf weißgedeckter Tafel. Golden brannten die Kerzen, Gläser funkelten, und von dem Strauß weißer Rosen, den Julia in der Hand hielt, hingen breite Seidenschleifen nieder, apfelgrün und pfirsichrot. Der Franke Bartenstein war von Würzburg gekommen und Peters Freunde hatten sich eingefunden. Als das Paar eintrat, begrüßten Braut und Bräutigam das feine Klirren eines Spinetts und ein wohlabgestimmter Chor von Stimmen: Lasset die feurigen Bomben erschallen Piff, paff, Puff, vivallerallera! Unser Bruder, der soll leben und das ganze Storcksche Haus, Seine Frau Liebste auch daneben, Drum trink' er jetzt se

