„Erbärmliche Ausrede für eine...“, seine Stimme verstummte, als ihre Worte einsetzten, und als sie versuchte, sich vom Bett zu rollen, riss er sie hart zurück und warf sein Bein über ihre Hüfte und hielt sie gefangen. „Was glaubst du, wohin du gehst? Sie werden Ihre Aussage jetzt erklären.“
„Willst du die Gründe, warum ich denke, dass du ein schrecklicher Ehemann bist?“ Fragte sie und ihre Augen brannten vor Wut, als sie ihn anstarrte. „Wollen Sie die Liste in alphabetischer oder numerischer Schrift, in Englisch oder Italienisch?“
„Und das alles, weil du eifersüchtig auf meine Freundschaft mit Dulce bist.“ Er verzog das Gesicht. „Es ist an der Zeit, dass du mit Mackenna aufwachst und erkennst, dass es nicht in allen Beziehungen zwischen einem Mann und einer Frau um s*x gehen muss.“
„Sie tun es, wenn sie dich einbeziehen.“ Sie drückte sich auf seine Brust und versuchte, von ihm wegzukommen. „Das ist alles, was du kannst. Du weißt nicht, wie du ein Gespräch wie ein normaler Mensch führen sollst. Es ist nur s*x. Ich hätte wissen müssen, dass Sie nicht die Absicht hatten, mich zum Essen mitzunehmen. Du wolltest nur flachgelegt werden.“
Ihre Bemerkung verblüffte ihn. „Wo zum Teufel hast du gelebt, dass du so ein Vokabular gelernt hast?“
„Ein Bordell.“ Sie kehrte klug zurück. „Es hat mir geholfen, meinen inneren Sexsklaven in den Griff zu bekommen, wenn man bedenkt, dass es sowieso alles war, was du von mir dachtest. Der einzige Unterschied zwischen Ihnen und meinen Kunden ist, dass sie mich bar bezahlen und Sie mir Kugeln gekauft haben.“
Sie hatte ihn zu weit getrieben und sobald die Worte ihren Mund verließen, wusste sie es. Seine Wangen röteten sich vor Wut unter dem mokkafarbenen Teint seiner Haut, seine Nasenlöcher waren weit und ausgestellt und seine Lippen waren so fest zusammengezogen, dass seine zusammengebissenen Zähne entblößt waren. Sie konnte die Wut sehen, als ob sie sich in rauchigen Fetzen von seiner Kopfhaut rollte, als er ihre Hände packte und sie über ihren Kopf drückte.
„Nein, Alessandro.“ Sie flüsterte, als er mit einer wütenden Bewegung die Knöpfe von ihrem Hemd riss. Ihr BH folgte dem gleichen zerfetzten Muster, als er den Verschluss auf der Vorderseite brach. „Bitte Alessandro. Ich habe es nicht so gemeint.“
„Oh, Sie meinten es ernst, Mackenna. Es ist ganz klar, dass du denkst, dass ich dich in der Vergangenheit für s*x benutzt habe, warum sollte es heute anders sein?“ Sein Knie bewegte sich zwischen ihres, während er sie auf dem Rücken hielt und ihre Beine weit drückte. „Aber lassen Sie uns die Dinge ganz klar sagen. Du kannst versuchen, zu sagen, was du willst, aber du genießt den s*x genauso sehr wie ich. Wer hat wen benutzt, Mackenna?“
Sie wollte es leugnen, aber dann senkte er den Kopf, und er versenkte seine Zähne in das weiche, runde Fleisch ihrer Brust und zog ihre Brustwarze in einer harten, flüssigen Bewegung zwischen seine Lippen, die ihren Rücken von der Brust wölbte Bett. Er saugte sie mit solcher Wildheit, als er seinen Kopf zur anderen Brust bewegte, dass er von seinen Bemühungen einen violetten Liebesbiss zurückließ.
Er hatte ihre Hände losgelassen und sie waren in seinen Haaren vergraben, als er die gleiche Beleidigung auf der anderen Seite wiederholte, und dann ließ er die Küsse über ihren flachen Bauch gleiten und tauchte seine Zunge in ihren Nabel, als seine Fingerspitzen arbeiteten mit Geschick an Knopf und Reißverschluss ihrer Jeans und dann wurden sie achtlos weggeworfen. Alle Proteste, die sie gehabt haben mochte, verflüchtigten sich in der Luft um sie herum, als seine Lippen ihr Geschlecht fanden und seine Zunge ihre Mitte nach oben zog.
Zeit verlor sie, als er den empfindlichen Kern ihrer Weiblichkeit küsste, saugte und knabberte, und als sich ein zweiter Finger zu dem ersten gesellte, den er in sie hineingeschoben hatte, schluchzte sie seinen Namen in die Kissen zerrte sie über ihr Gesicht, als Welle um Welle der Lust sie mit beträchtlicher Wucht in die Matratze unter ihr knallte, als der erste Orgasmus, den sie seit fast fünf Jahren erlebt hatte, sie durchbohrte Körper.
Das Kissen wurde von ihrem Gesicht gerissen und weggeschleudert, als er seine Lippen gegen ihre schlug und seine Finger durch seinen dicken Schaft ersetzte. Es war nichts Sanftes in den harten, hastigen Bewegungen, die er machte, als er in sie hineinknallte und ihren Körper das Bett hinaufdrückte, bis ihr Kopf das Kopfteil berührte. Ihre Knöchel schlossen sich um seine Mitte und zogen ihn nach oben, tiefer in sie hinein, und die Anpassung, die sie vornahm, ermöglichte es ihm, ihren G-Punkt mit präziser Genauigkeit zu treffen, und sein Tempo änderte sich keinen Takt, als er brachte sie zu einem zweiten, schnellen Höhepunkt.
Sie war überrascht, als er sich zu ihr gesellte und so plötzlich losließ, dass sein gutturaler Ruf ihres Namens, während er sein Gesicht in ihrem Haar vergrub, ganz anders klang als jedes Geräusch, das er je zuvor mit ihr gemacht hatte, und sie wusste es dann war er immer noch wütend.
Ihre Arme lagen über ihrem Kopf und umklammerten das Kissen, das sie hinter sich geschoben hatte, um sie vor dem harten Holz des Kopfteils zu schützen. Ihre Beine hingen immer noch über seinen Hüften. Seine Ellbogen waren auf beiden Seiten ihres Gesichts und sie hielt ihre Augen geschlossen und drehte ihr Gesicht zur Seite, als das Geräusch seines schweren Keuchens ihr Ohr erfüllte, von wo aus seine Wange direkt über ihrer ruhte. Sie lagen da und sahen sich mehrere Minuten lang nicht an, bis ihnen der Atem stockte.
Er rollte plötzlich von ihr ab, die Bewegung seines Rückzugs von ihrem Körper war rau und gefühllos und er stand neben dem Bett auf. Er schnappte sich seine Hose und schlüpfte hinein, und es dämmerte ihr, dass sie sich nicht einmal daran erinnern konnte, dass er sie ausgezogen hatte. Demütigung über ihr mutwilliges Verhalten erfüllte sie und Tränen liefen ihr über die Wangen.
„Zieh dich an“, bellte er sie an. Er wollte weggehen und drehte sich um, als er das Geräusch hinter sich hörte. „Tränen? Was hast du von einem Mann erwartet, der dich für s*x mit Kugeln bezahlt? Hast du erwartet, dass ich dich halte, mit dir kuschele und dir etwas Kissengespräch zuflüstere? Schätze dich glücklich, dass ich dir sogar dein Abendessen kaufe, wenn man bedenkt, dass das, was gerade passiert ist, wahrscheinlich die schlimmste sexuelle Erfahrung war, die ich je hatte.“ Er knallte ins Badezimmer und der ganze Raum bebte vor Wut seiner Wut.
Mackenna setzte sich im Bett auf und schnappte sich ihre Jeans vom Boden. Ihre Bluse war nutzlos und so griff sie nach seinem Hemd und zog es an. Wohl wissend, dass ein Sicherheitsbeamter vor der Tür stehen würde, schnappte sie sich ihre Handtasche und hakte sie über ihre Schulter, aber unter das Hemd. Sie schnappte sich einen Eiskübel von einer Theke und ging zur Tür. Sie erblickte sich im Spiegel und hielt inne. Ihre Lippen waren voll und gequetscht und ihre Augen waren groß und wild. Ihr Haar war zerzaust und zerzaust und jeder, der sie ansah, wusste, dass sie gerade s*x gehabt hatte, und ihre Augen füllten sich mit Tränen, die sie wütend wegwischte.
Sie atmete tief durch, als das Geräusch von Wasser im Badezimmer ihr sagte, dass Alessandro duschte. Es gab eine Zeit, in der er sie nach dem Liebesspiel mit zur Dusche genommen hätte. Sie fühlte sich schmutzig und beschmutzt von dem, was sie getan hatten, und sie wünschte sich nichts sehnlicher, als ein Stück Seife über ihren ganzen Körper laufen zu lassen. Wenn sie nur von diesem Gefühl gereinigt werden könnte, aber sie hatte nicht die Zeit dazu. Sie griff nach dem Griff und zog ihn auf. Wenn sie jemals von ihm wegkommen wollte, dann genau jetzt, in diesem Moment, als er wütend war und unter der Dusche stand.
Sie lächelte ein falsches Lächeln in Richtung der beiden Agenten an der Tür, bevor sie mit dem Daumen in Richtung der geschlossenen Badezimmertür deutete. „Er will, dass ich etwas Eis bekomme.“
Die Augen eines der Männer rundeten sich bei dem Anblick vor ihm und sie wusste, was er sah. Sie fuhr sich mit der Hand durch die Haare und legte ihren Arm über ihre BH-losen Brüste, als wollte sie ihre Brustwarzen verbergen. Ihr Mann war Modedesigner, sie hatte sich nie für Brustwarzen geschämt, aber sie spielte es für die fassungslose Wache auf.
Er warf ihr einen kurzen Blick zu und brummte dann: „Beeil dich“, bevor er verärgert die Arme vor der Brust verschränkte.
Sie kicherte falsch. „Das hat er gesagt.“
Sie ging zu der Eismaschine in der winzigen Nische am Ende des Flurs und sah sich nach einem Fluchtweg um. Sie lehnte sich zurück und sah, dass die Männer sie nicht wirklich ansahen, aber sie war definitiv in ihrem Blickfeld. Die Glastür direkt gegenüber der Eismaschine winkte, und doch zögerte sie. Langsam ließ sie zu, dass sich etwas Eis auf dem Boden des Behälters sammelte, und dann hielt sie inne, als ein Schluchzen in ihrer Kehle stecken blieb, als sie sich an die Wand lehnte, als eine plötzliche Wahrheit sie traf.
Sie wollte nicht gehen. Sie wollte bei ihm bleiben. Sie wollte mit ihm zusammen sein. Selbst nach all dieser Zeit, nach all dem Raum, nur etwas mehr als eine Stunde in seiner Gegenwart, wünschte sie sich nichts sehnlicher, als zu ihm unter die Dusche zu gehen und sich zu entschuldigen und ihn auf die gleiche Weise mit ihr Liebe machen zu lassen Er hatte es ursprünglich gewollt, so wie sie es wollte. Sie war eine Idiotin und eine Narrin, und sie stand da, den Kopf an die Wand gelehnt, und schluchzte bei der Erkenntnis, dass sie ihn heute noch genauso liebte wie an dem Tag, an dem sie ihn heiratete. Er würde ihr der Tod sein.
Das Geräusch der zuschlagenden Tür, die sich am anderen Ende des Flurs öffnete, drang an ihr Ohr und sie wusste, dass er in den Flur getreten war. Ihr Herz klopfte schmerzhaft in ihrer Brust und schmerzte bei dem, was sie tun musste. Wenn sie ging, würde sie in eine Million Stücke zerbrechen, und sie war sich nicht sicher, ob sie überleben würde. Er war jetzt immer noch, so wie er es war, als sie ihn vor fünf Jahren verlassen hatte, ein Feuer, das alles in seinem Kielwasser verzehrte, und sie war nichts weiter als trockenes Gestrüpp. Sie liebte ihn so sehr. Sie blinzelte schnell angesichts der Tränen, die immer noch flossen.
„Wo zum Teufel ist sie?“ Seine Stimme war heiser und trocken.
„Eis bekommen.“ Der Mann zuckte mit den Schultern. „Sie sagte, du hast ihr gesagt, sie solle Eis holen.“
Sie drehte sich zu ihm um und sah ihn dastehen, ein weißes Handtuch über seine schlanken Hüften gelegt, sein Haar fast schwarz von der Feuchtigkeit der Dusche, in die er hinein- und herausgesprungen war. Sein Handy lag in seiner Hand an seiner Seite und sein Gesichtsausdruck ließ sie fast den Eiskübel auf den Boden fallen und rannte, um ihn zu trösten. Der fassungslose Schmerz bei der Erkenntnis, dass sie wieder rannte, brannte ihr das Herz und sie wusste, dass er es wusste. Sie starrten sich mehrere lange Sekunden lang an, und dann, da sie wusste, dass sie das Einzige tun musste, was für sie am besten war, ließ sie den Eimer auf den Boden fallen und rannte. Schneller als je zuvor in ihrem Leben rannte, stieß sie die Glastür zu ihrer Seite auf und rannte die Treppe hinunter, wohl wissend, dass es eine sehr reale Möglichkeit gab, dass einer der drei Männer am Ende des Flurs fange sie ein, lange bevor sie den Grund erreichte. Sie betete, dass er es nicht war, weil sie sich nicht sicher war, ob er sie töten würde oder ob sie einfach an Liebeskummer sterben würde.
Ihr Herz klopfte, als das Geräusch ihrer schweren Schritte, die mehr die Treppe hinuntersprangen als zu rennen, im Treppenhaus widerhallte, aber sie schaute nicht zurück und rannte noch härter. Selbst als sie es durch den Seiteneingang auf die Straße schaffte, rannte sie weiter. Mackenna rannte, bis ihre Lungen schmerzten und ihre Seiten von scharfen stechenden Schmerzen durchbohrt wurden. Sie ignorierte die Blicke der Leute, an denen sie vorbeiging, und rannte einfach weiter. Zwanzig Minuten lang rannte sie, bevor sie sich in ein Café verkroch und sich in einem Badezimmer versteckte. Als sie so dastand und in den Spiegel starrte, ihre Augen weit aufgerissen, rot umrandet und geschwollen, wurde ihr klar, dass sich der Kreis geschlossen hatte. Sie endete genau dort, wo sie beim ersten Mal angefangen hatte, sie hatte Alessandro Giordano getroffen; Versteckt in einer Café-Toilette. Sie versteckte sich nicht weit genug.
Diesmal brauchte sie nicht so lange, um das Badezimmer zu verlassen, wie beim ersten Mal. Sie spritzte sich schnell eine Handvoll Wasser ins Gesicht und atmete dann tief durch. Sie ignorierte die Blicke der Kunden, als sie wieder ausstieg und vorsichtig auf die Straße trat. Sie machte sich auf den Weg zu einem Taxistand.
„Können Sie mich nach Bergamo bringen?“, zum Glück war ihr Italienisch so stark wie am Tag ihrer Abreise.
„Bergamo?“, fragte der Mann neugierig. „Es ist ein langer Weg für eine Taxifahrt.“ Der Mann schien nicht begeistert zu sein. „Ein Bus würde dich für die Hälfte meines Fahrpreises dorthin bringen.“
„Ich zahle dir das Vierfache“, bot sie an und hasste es, wie verängstigt sie sich fühlte, wenn sie auf offener Straße stand.
„Hol es, steig ein“, winkte er sie ins Auto.
Sie kletterte auf den Rücksitz. Sie senkte den Kopf, als sie bemerkte, dass Alessandro die Straße hinunter in Richtung des Cafés kam, als wüsste er, dass sie dort landen würde. Verfluche ihn und seine Intuition. Sie öffnete ihre Handtasche und schob ihm das ganze Geld in ihrer Handtasche zu. „Da sind fast tausend Euro. Du kannst alles haben, wenn wir jetzt gehen.“
Der Steuerfahrer lächelte breit und stimmte zu. Er trat aufs Gas und zog davon. Mackenna blickte durch das Fenster zurück und sah, wie Alessandro das Café betrat. Sie fühlte sich zum ersten Mal sicher, seit sie ihn früher am Tag gesehen hatte. Dann, als sich das Auto durch den Verkehr schlängelte und sie wusste, dass sie ihn hinter sich ließ, legte sie ihr Gesicht in die Hände und ließ die Tränen ungebremst fließen.