Kapitel 9-2

2033 Words

Ich versank, ertrank, wirbelte, schwindlig. Seine Zunge fand meine, packte sie, saugte, leckte. Sein Mund nahm mich in Besitz. Hitze schoss durch mich, mein Kopf wurde leer. Ich gab mich dem Kuss hin. Und ihm. Uns. Seine mit Schwielen überzogenen Handflächen glitten an meinen Armen hinunter, dann wieder hoch. Meine Nervenenden erwachten von dieser einfachen Berührung zum Leben. Gänsehaut zog sich über meinen Körper, aber mir war nicht kalt. Ich verglühte innerlich. Aber als seine Hand meinen Arm dort berührte, wo ich verletzt worden war, zuckte ich zusammen. Stöhnte in seinen Kuss hinein. Ich war an den Schmerz gewöhnt, lebte damit, aber ich hatte vergessen, mich darauf einzustellen. Hatte alles vergessen, und dabei war es nur ein Kuss gewesen. Angh zog sich zurück, blickte auf mich hin

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