Gabriel Ich blickte auf das Display meines Handys. Anruf von Emma. Schweren Herzens drückte ich ihn weg und steckte das Handy wieder weg. Sie hatte es bereits zwei Mal versucht, jedes Mal habe ich sie weggedrückt. Ich wartete, dass das Handy erneut klingelte, aber es blieb stumm. Kurz spürte ich einen Stich der Trauer, doch sofort riss ich mich wieder zusammen. Es war falsch mit ihr auszugehen, ich habe ihr unnötig Hoffnungen gemacht. Es wäre leichter für sie mich zu vergessen, wenn sie dachte ich sei ein Arschloch das nicht abhebt. Es würde sie verletzen, aber ihr nicht das Herz brechen. Ich wünschte ich könnte von mir dasselbe behaupten. Mein Blick fiel auf die Flasche Scotch die auf der Theke stand, doch sofort verwarf ich den Gedanken. Ich würde mich nicht auf das Niveau meines Bruder

