Die Stunden verschwimmen. Arbeit, Schlaf, noch mehr Arbeit. Jede Schicht fühlt sich endlos an, immer dieselben Handgriffe, immer dieselben Flure, dieselben Gesichter. Zwölf Stunden, manchmal mehr – das Einzige, was wirklich zählt, ist der Moment, wenn endlich Feierabend ist. Mein Körper weiß kaum noch, wie sich Ruhe anfühlt. Ich habe vergessen, wann ich das letzte Mal einfach nur entspannt dalag, ohne auf die Uhr zu schauen, ohne das Dröhnen der Maschinen im Ohr. Manchmal frage ich mich, wie lange ich das durchhalte. Der Rücken schmerzt vom ewigen Bücken, die Füße brennen, das Atmen wird schwer vom Putzmittel. Die Crew lacht oft darüber, dass man nur noch lebt, um wieder arbeiten zu gehen. Einige flüchten sich in Partys, trinken, knutschen im Schatten der Gänge, verschwinden zu zweit in f

