Lea Das Gebäude von Hoffmann Cosmetics war seit meinem sechsten Lebensjahr mein zweites Zuhause. Ich erinnerte mich daran, wie ich als Kind durch diese Flure rannte, mich während langweiliger Vorstandssitzungen hinter Empfangstresen versteckte und heimlich Schokolade aus der Chefküche stibitzte. Ich erinnerte mich daran, wie meine Mutter mich samstagmorgens hierher brachte und mich auf ihrem Bürostuhl sitzen ließ, während sie Produktmuster durchging. Jetzt stand ich draußen auf dem Bürgersteig und sah zu, wie Sicherheitsleute den Eingang absperrten, als wäre ich eine Fremde. „Tut mir leid, Fräulein.“ Der Wachmann hatte ein ausdrucksloses Gesicht. „Ihr Zutritt wurde Ihnen entzogen.“ „Entzogen?“, fragte ich ihn ungläubig. „Ich bin Klaus Hoffmanns Tochter. Mein Name steht am Gebäude.“ „

