Nach allem, was passiert ist, schien die Woche wie ein endloses Labyrinth aus Gedanken, Emotionen und unausgesprochenen Worten. Jeder Morgen begann schleppend. Ich wachte auf, fühlte mich schwer und irgendwie leer, aber ich wusste, dass ich weitermachen musste. Es war, als ob die Welt um mich herum sich weiterdrehte, auch wenn ich manchmal einfach nur stehen bleiben wollte. Der Montag begann, wie der Sonntag geendet hatte: mit einem drückenden Gefühl in der Brust. Ich dachte an die Begegnung mit meiner Mutter, an die Worte, die ich ihr entgegengeschleudert hatte, und an das Geschenk, das jetzt ungeöffnet in meiner Schublade lag. Ein Teil von mir wollte den Brief lesen, aber ein anderer Teil weigerte sich vehement. Warum sollte ich ihr die Chance geben, etwas zu erklären, nachdem sie uns z

