23. Emma

1553 Words

23 Emma Ich werfe einen Blick auf die Uhrzeit und seufze. Ich stehe in meiner Küche, koche Tee und rede über den Lautsprecher mit meiner Mutter. Meine Mutter beschwert sich darüber, dass niemand in ihrem Buchclub jemals die Bücher liest. Ich höre ihr allerdings mehr schlecht als recht zu. Mein Kopf ist bei Jameson und konzentriert sich darauf, wo er gerade ist. In diesem Moment sitzt er vermutlich in einem steril aussehenden Klassenzimmer und macht den GED. Die letzten paar Tage war er deswegen gestresst, auch wenn er es nicht zugegeben hat. Ich weiß in jedem Fall, dass er klug und fähig ist, aber er muss diesen Test bestehen, damit er selbst es auch weiß. Ich tunke den Teebeutel in meine Tasse und seufze abermals. „Emmaline, hörst du mir überhaupt zu?“, schimpft meine Mutter. Ihre St

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD