„Habe ich gewonnen?“ Die Worte hallten noch lange in der stillen Wohnung wider, nachdem Liam in seinen medikamentös betäubten Schlaf zurückgeglitten war. Sie hingen zwischen Kaelan und Elara ein quälendes Urteil über ihren inneren Kampf. Die folgenden Tage glichen einem mühsamen, schmerzhaften Fortschritt. Liams Bewusstsein flackerte wie eine Glühbirne – mal hell und qualvoll klar, oft getrübt von Verwirrung oder Schmerz. Die Welt, in die er erwachte, war zersplittert. Er kannte seinen Namen. Er erkannte Elaras Gesicht mit einer sanften, verwirrten Zuneigung, die ihr Schuldgefühle einflößte. Er erinnerte sich an Kaelan mit einer Vorsicht, die an Angst grenzte. Doch die Ereignisse des vergangenen Jahres – die Verlobung, der Verrat, der Firmenputsch – waren ein einziges, durcheinandergerat

