Kapitel 13: Marcus ruft an

1201 Words

Siennas Wohnung lag drei U-Bahn-Stationen und eine ganze Welt entfernt vom Ashford Tower – eine Einzimmerwohnung über einer Wäscherei, mit Heizkörpern, die die ganze Nacht knackten, und einem Fenster, das auf eine Ziegelmauer blickte statt auf eine Skyline. Sie war kurz nach neun zu Hause angekommen, das Gespräch mit Caelan lag ihr noch schwer in der Brust, Isabelles Name hing an jedem unruhigen Gedanken, den sie beiseitezuschieben versuchte. Sie war gerade dabei, Reste aufzuwärmen, als ihr Handy klingelte. Marcus’ Name leuchtete auf dem Display auf. Sie ließ es zweimal klingeln, bevor sie abnahm, und machte sich innerlich bereit, ohne genau zu wissen, wofür. „Hey.“ „Du klingst müde.“ Marcus’ Stimme trug die besondere Erschöpfung eines Mannes, der seinen eigenen Tag in Meetings verbrach

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