Kapitel 08

1210 Words

Zum ersten Mal seit langem hatte ich weder geschrien, geweint noch mich auf dem Bett gewälzt. Stattdessen fuhr ich abrupt hoch, atmete schwer und schaute zur Seite, um sicherzustellen, dass der Mann nicht mehr im Schlafzimmer war. Ich wartete einige Minuten, doch seine Stimme drang nicht in meinen Kopf, und auch sonst geschah nichts. Ich griff nach ein paar Papiertüchern vom Nachttisch, tupfte den Schweiß von meiner Stirn und ging ins Bad, um mir Wasser ins Gesicht zu spritzen. Noch immer schockiert, konnte ich kaum glauben, was passiert war. Ich erinnerte mich an alles aus dem Traum. Das Gesicht des Mannes, sogar sein Gesicht. Es war nicht mehr fremd, obwohl es sich immer noch fremd anfühlte. Tausende Fragen schossen mir durch den Kopf, und ich fragte mich weiter, warum dieser Mann stä

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