Sarah Perspektive
Gott, Jordan ist so erbärmlich. Ich habe noch nie einen so fettleibigen Werwolf in meinem ganzen Leben gesehen. Es ist peinlich, als ihre Schwester angesehen zu werden. Warum kann sie nicht abnehmen? Der Himmel weiß, wie oft ich sie schon dazu gebracht habe, Mahlzeiten auszulassen. Aber nein, sie bleibt einfach so. Ich seufze. Ich war so nah dran, sie mit meinem Auto anzufahren. Dafür, dass sie so schnell rennt, ist das beachtlich. Ich parke vor unserem Haus und gehe rein, um meine Tasche wegzuräumen. Mein Vater sitzt am Tisch, Papiere vor sich ausgebreitet. Ich gebe ihm einen Kuss auf die Wange.
„Hmmm“, murmelt er „wie war die Schule heute, Prinzessin?“ fragt er und schenkt mir volle Aufmerksamkeit.
Ich grinse. Mein Vater zeigt Jordan nie so viel Aufmerksamkeit. Es ist berauschend, die Lieblingstochter zu sein. Ich lasse absichtlich aus, was ich Jordan angetan habe. „Es war gut“, sage ich knapp „So wie immer“, füge ich mit einem Achselzucken hinzu.
Er nickt leicht. Ich gehe zum Kühlschrank und schaue hinein. Ich nehme eine Karotte und fange an, darauf herumzukauen, während mein Vater angewidert die Nase rümpft, was mich zum Lachen bringt.
„Ich muss auf meine Figur achten“, sage ich kichernd.
„Schade, dass deine Schwester nicht genauso denkt“, grummelt er „Was wirst du heute Nachmittag machen?“
Ich denke darüber nach. Ich möchte Grant wirklich sehen. Er trainiert die meiste Zeit nachmittags, also werde ich ihn mit Sicherheit in der Trainingsarena sehen, wenn ich dorthin gehe. Ich lächle meinen Vater an. „Ich gehe vielleicht trainieren“, sage ich gelassen „Ich bekomme etwas frische Luft.“
Er schaut mich zustimmend an. Gott sei Dank hat er nicht gemerkt, dass ich nur dorthin gehe, um Grant zu beobachten. Sonst könnte er anders auf mich schauen. Ich höre die Haustür auf- und zugehen. Jordan kommt ins Zimmer, ihr Gesicht knallrot, ihr Rucksack locker auf den Schultern. Ich verziehe das Gesicht. Ich zog eine Grimasse. Sie sieht so widerlich aus. Ich schüttle den Kopf, als sie zum Wasserhahn rennt und ein Glas Wasser nimmt, gierig trinkt.
„Du solltest wirklich öfter trainieren“, sage ich herzlos „Niemand sollte so aussehen, wenn er von der Schule nach Hause geht.“
Mein Vater macht ein Grunzen. „Jordan hat morgen eine Trainingseinheit“, sagt er, als Jordan blass wird, was angesichts ihres knallroten Gesichts eine Leistung ist „mit mir und ihren Kollegen. Du kannst gerne mitmachen, musst aber nicht. Du trainierst schon genug“, sagt er mit hochgezogener Augenbraue.
„Danke, Daddy. Du weißt, was ich denke, ich werde gehen“, grinse ich und stelle mir vor, welche Qualen Jordan morgen durchmachen wird. Sie scheint fast krank zu werden. Vater nimmt beim Training niemals Rücksicht auf sie und genießt es, sie aus jeder Möglichkeit herauszubringen. Morgen früh wird sehr interessant sein. Es wird sich lohnen, nur um zu sehen, wie sie sich blamiert.
Mein Vater strahlt. „Ich bin stolz auf dich. Du bist definitiv würdig, die Tochter eines Gammas zu sein“, sagt er liebevoll.
Ich sehe, dass Jordan zusammenzuckt. Sie fängt an, leise die Küche zu putzen, während ich mich summend umdrehe und nach oben gehe, um zu duschen und mich umzuziehen. Ich ziehe meine knappste Trainingskleidung an, eng anliegende Yogahosen, die tief unter meiner Hüfte sitzen und kaum meinen Hintern bedecken, und ein bauchfreies Sportoberteil, das meinen straffen, muskulösen Bauch zur Schau stellt. Ich trage sorgfältig mein Make-up auf, ich muss ja immerhin schön für Grant aussehen, und binde dann meine Haare zu einem glatten Pferdeschwanz. Ich hüpfe die Treppe hinunter. Jordan putzt immer noch.
„Oh, Jordan“, sage ich vor Vater „vergiss nicht, heute mein Badezimmer zu putzen. Es braucht wirklich eine Reinigung“, sage ich mit einem Lächeln.
Sie schaut mich düster an. Ich werfe ihr einen Blick zu und sie senkt den Kopf.
„Ja, Sarah“, sagt sie kleinlaut.
Viel besser. Mein Vater vertieft sich wieder in seine Papiere. Ich gehe aus dem Haus und mache den kurzen Spaziergang zur Trainingsarena. Grant sollte lieber dort sein, überlege ich, sonst habe ich mich umsonst so angezogen. Ich habe nicht vor, selbst zu trainieren, es sei denn, er lässt sich überreden, mit mir zusammen zu machen.
Ich erreiche den Trainingsring und sehe dort eine kleine Menschenmenge von Teenagern versammelt. Ich sehe Grant drinnen, sein Körper ist von Schweiß durchnässt, während er sich gegen einen anderen Verwandeln-er wehrt, seine nackte Brust bringt meinen Mund zu trocknen. Er ist so verdammt attraktiv. Ich kann meinen Blick nicht von ihm abwenden. Stark auch. Er überwindet seinen Gegner mühelos und schickt ihn über den Ring. Der andere Verwandeln-er flucht und steht dann auf, schüttelt Grants Hand.
„Auf geht's, Grant“, rufe ich und er dreht seinen Kopf zu mir, grinst und zwinkert mir zu.
Mein Herz macht einen Sprung. Er kommt herüber und tritt aus dem Ring, bleibt einen Moment stehen, während andere Gemeindemitglieder ihm High Five geben oder ihm auf den Rücken klopfen. Er schnappte sich ein Handtuch und begann, sich den Schweiß vom Gesicht zu wischen. Jemand reicht ihm eine Flasche Wasser und er kippt sie hinunter und spritzt etwas davon über seinen Kopf.
„Sarah“, sagt er, seine Augen wandern über mich „siehst gut aus“, lobt er.
Ich strahle. Einige der anderen Mädchen werfen mir neidische Blicke zu. Ich ignoriere sie. Ich raufte mir die Haare und zwinkerte ihm mit meinen großen Kulleraugen zu. „Ich hatte gehofft, dass du mir ein paar Moves zeigen könntest, du weißt schon, zur Selbstverteidigung“, hauche ich und seine Augen weiten sich, dann schmalen sie sich und er gibt ein trockenes Lachen von sich.
„Mir kommen da ein paar Moves in den Sinn, die ich dir gerne zeigen würde“, sagt er, seine Augen werden dunkler.
Ich lege eine Hand auf seine nackte Brust. „Ich stehe für Vorschläge offen“, säusle ich, meine Lippen leckend „Du bist ja schließlich der Profi.“
Die Menge beginnt sich aufzulösen, offensichtlich unbehaglich mit der Art, wie Grant und ich miteinander flirten. Ich fühle mich fast überlegen. Das läuft besser, als ich es mir vorgestellt hatte. Sein Arm schlängelt sich um meine Taille. „Weißt du, es wäre viel einfacher, dir diese Moves im Schlafzimmer zu zeigen“, knurrt er.
Ich atme scharf ein. Er verliert keine Zeit. Sein Daumen streicht langsam über meine Lippen. Kribbeln durchfährt mich. Ich werde erregt. Mein Wolf argumentiert mit mir, sagt mir, dass ich auf meinen Gefährten warten soll. Aber Grant wird mein Gefährte sein, egal was es kostet. Ich lege den Kopf schief „Ich bin immer für eine Herausforderung bereit“, flüstere ich, meine Lippen ableckend „lass uns mal sehen, was du drauf hast“, füge ich hinzu.
Seine Augen blitzen. Er streckt die Hand aus und nimmt meine, führt mich direkt ins Gemeindehaus und hinauf in sein Schlafzimmer, schließt die Tür ab. Er fährt sich mit der Hand durch die Haare und betrachtet mich sehnsüchtig. „Ich muss nur kurz duschen“, knurrt er und ich nicke, setze mich aufs Bett.
Ich werde auf keinen Fall irgendwohin gehen. Er geht ins Badezimmer und ich ziehe mich aus, posiere auf dem Bett. Ich bin verdammt noch mal keine Jungfrau mehr. Ich bin darauf erpicht, zu erfahren, was Grant zu bieten hat. Ich höre das Wasser ausgehen und dann höre ich die Badtür langsam quietschend aufgehen, Grant kommt heraus und ist nur mit einem Handtuch um die Taille bekleidet.
Oh mein Gott. Mir bleibt der Mund offen stehen. Er ist wunderschön. Alles, was ich mir bei einem Mann vorgestellt habe. Mein Herz rast in meiner Brust. Seine Haare sind nach hinten gekämmt, er fährt sich mit der Hand durch sie, während seine Augen mich von oben bis unten erfassen.
„Verdammt, du bist wunderschön“, zischt er und lässt das Handtuch fallen.
Mein Herz setzt einen Schlag aus, als ich sein bestes Stück sehe. Es ist riesig. Ich sabber schon, wenn ich daran denke, dass er in mir sein wird. Er kommt zu mir und ich greife nach ihm, ziehe ihn aufs Bett.
„Geduld“, schimpfte er und drückte seine Lippen auf mich, während ich mich unter ihm wand, „Wir haben alle Zeit der Welt“, fügte er hinzu.
Verdammte Geduld, denke ich. Ich fahre mit meinen Händen seinen Rücken rauf und runter, kratze ihn mit meinen Nägeln, während er laut stöhnt. „Ich will dich“, flehe ich, schamlos „Ich will dich in mir, Grant, jetzt“, sage ich verzweifelt. Mein Innerstes pulsiert vor Verlangen. Er streicht über meine Brust und mein Körper bäumt sich vor Vergnügen auf.
„Bist du gierig“, stöhnt er und ich nicke, schaue zu ihm hoch, während er lacht.
„Sehr gut“, knurrt er, positioniert sich an meinem Eingang „Ich gebe dir, was du willst“, verspricht er.
Gott sei Dank. Unten bin ich bereits klatschnass, was das Eindringen erleichtert. Er dringt ein und ich keuche. Er ist so groß, er dehnt mich schon aus. Gott, es ist so gut. Meine Hände umklammern seinen Po und ziehen ihn zu mir, sodass noch mehr von ihm in mich eindringt.
„Verdammt“, stöhnt er „du bist eng.“
Er stößt ganz in mich hinein und ich schnappe nach Luft, hebe mein Becken, um ihn zu treffen. Er liegt oben auf mir, seine starken Arme halten ihn in der Luft, während er anfängt, ein- und auszustoßen, wodurch ich stöhne.
„Oh Grant“, rufe ich aus, ziehe meine Beine um ihn zusammen „Mehr, verdammt, mehr“, flehe ich.
Er fängt an, noch härter zu stoßen und der Genuss durchflutet mich. Ich bewege hektisch mein Becken auf und ab, während das Vergnügen intensiver wird. Ich quietsche und halte mich an seinem Rücken fest, als mein Körper anfängt, sich anzuspannen. Mein Gott, denke ich benommen, er wird mich zum Höhepunkt bringen. Er wird die erste Person sein, die das schafft. Ich spüre, wie sich meine Wände um ihn zusammenziehen und er stöhnt, bewegt sich noch schneller, während ich vom Gefühl seines riesigen Schwanzes in mir winsle.
„Grant“, schreie ich laut, mein Orgasmus überwältigt mich.
„Verdammt“, keucht er „du bringst mich dazu. . . er verstummt.
Er zieht sich zurück, zu meiner Enttäuschung, und beginnt, seinen Schwanz mit seiner Hand zu massieren, eine konzentrierte Miene im Gesicht. Ich nehme an, er möchte mich nicht schwängern, aber er hätte einfach ein Kondom benutzen können, denke ich mit einem Seufzer. Er kommt fertig und schüttelt sich, dann schaut er mich an. Ich weiß, was ich tun soll. Ich beuge mich vor und beginne, ihn mit meiner Zunge zu säubern, während er mein Haar mit der Faust hält. Er wischt seinen Samen auf meine Brust, schmiert es. Ich ziehe eine Augenbraue hoch.
„Ich glaube, du brauchst eine Dusche“, sagt er einfach „ich brauche auch eine“, knurrt er.
Wow. Ich kann mein Glück kaum fassen. Das war so einfach. Er steht auf und zieht mich hoch, ein zufriedenes Grinsen auf dem Gesicht. „Erzähle niemandem von dem hier“, flüstert er mir ins Ohr „wollen doch nicht, dass die anderen Mädchen neidisch werden, oder?“
Ich schüttle den Kopf. Ein langsames Lächeln breitet sich auf meinem Gesicht aus, als er mich ins Badezimmer bringt. Der gutgläubige Narr weiß nicht, dass ich ihn nicht mit anderen Mädchen paaren lassen werde. Er hat keine Ahnung, was er gerade getan hat. Für mich gibt es niemanden, der ihn mir wegnehmen könnte. Wir sind auserwählte Gefährten, und das hier beweist es. Nun muss ich ihm nur noch klarmachen, dass, und nun ja, wenn das nicht funktioniert, ihm meinen Vater auf die Schliche kommen zu lassen, könnte den Trick tun. Wenn ich ihn dazu zwingen muss, mein Gefährte zu sein, dann werde ich. Ich werde alles tun, um den Titel der Luna zu erhalten. Aber vorerst werde ich dieses Geheimnis bewahren und sehen, was passiert. Etwas sagt mir, wenn ich mich noch einmal anbieten würde, könnte er sich nicht zurückhalten. Schön blöd, denke ich triumphierend, in Anspielung auf all die Mädchen, die versucht haben, seine Aufmerksamkeit zu erlangen und gescheitert sind, er gehört jetzt mir, ihr Schlampen.