Lenas Perspektive Lisa stand mit verschränkten Armen vor uns. Ein Anflug von Belustigung lag auf ihrem Gesicht, aber auch ein Hauch von Dunkelheit in ihren Augen. Ich konnte Hannahs Anspannung neben mir spüren. Sie fühlte sich in Lisas Gegenwart sichtlich unwohl. Ich hatte wirklich versucht, mit Lisa auszukommen, obwohl sie mir meinen Freund ausgespannt und mich ganz offensichtlich vergiftet hatte. Aber es war mir mittlerweile klar, dass sie nicht gut mit mir auskommen wollte. „Wir trainieren gerade, Lisa. Kann ich dir irgendwie helfen?“, fragte ich und hob die Augenbrauen. „Ich wollte dich nur darüber informieren, dass mein Vater sich gerade um dein Stipendium kümmert. Du wirst bald einen Anruf vom Schulrat bekommen.“ Das störte mich überhaupt nicht. Ich hatte ihr zuvor ja bereits ge

