Kapitel 9-3

1380 Words

Sophia schloss die Augen und bebte vor Ekel. „Gott, welche Frau könnte sich von ihm anfassen lassen?“ „Er ist ein Sadist, und sehr gut darin. Für diejenigen, die Erfüllung im Schmerz finden, ist er genau das, was sie brauchen.“ Sie öffnete die Augen und blinzelte langsam. Einmal. Zweimal, während sie meine Worte verdaute. „Also steht er drauf, Leuten wehzutun?“ Ich seufzte, unsicher, ob sie die Komplexitäten der Bedürfnisse, die Club Trinity versorgte, verstehen würde. „Manche Leute genießen Schmerz, meine Kleine.“ „Ich weiß. Auf der Erde ist es genauso. Es ist nur...“ „Was ist es?“ „Er—er ist das Böse, Gunnar. Das pure Böse.“ Sie vergrub ihr Gesicht in meiner Brust, und ich schlang die Arme um sie, bot ihr einen sicheren Ort, an dem sie ihre Angst und ihre Furcht rauslassen konnte.

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