Paolo Caitlin verschanzt sich eine dreiviertel Stunde im Badezimmer. Sie hätte wohl den ganzen Tag dort verbringen können, aber als die Pizza eintrifft, rufe ich sie. Als sie rauskommt, sieht sie mit ihren Trainingsklamotten, ihrem nassen Haar und den glänzenden rosa Bonbonlippen einfach nur hinreißend aus. „Wie ist sie? Hast du gekostet?“ Sie bindet ihre Haare zusammen und kommt auf mich zu. Ein breites Lächeln ziert ihr Gesicht. Ich bin ziemlich sicher, dass sie das absichtlich macht – so tun, als ob wir alte Kumpels wären –, und zwar um ihre Ängste in Schach zu halten. Oder um mich in Schach zu halten. Ich bin nicht sicher, welches davon. So oder so, es stört mich nicht. Im Gegenteil, ich genieße es. Ich finde sie zuckersüß. Sie kommt rüber, schaufelt mit den Händen ein Stück Pizz

