Dreizehntes Kapitel.-2

2070 Words

Er tat jetzt, immer noch das spöttische Lächeln in den Augen und auf den Lippen, langsam etliche Stücke Zucker in seinen Tee. Durand ließ sich seine kleine Enttäuschung und seine große Verwunderung nicht anmerken, sondern fuhr gleich mäßig fort: »Es gibt noch andere Umstände, welche mich veranlassen, zu glauben, daß Ihre blonde Freundin auch die seinige war.« Colmar lächelte noch immer. »Sie sind aus Nancy?« fragte er ironisch. Jetzt lächelte auch Durand. »Ich sagte so.« »Auch Herr v. Mühlheim sagt so.« »Ja, Herr v. Mühlheim widerspricht dieser Angabe nicht.« »Und Sie nennen sich Durand?« »Gewiß.« »Seit dem 4. März, fünf Uhr Nachmittags?« »Nein, schon von drei Uhr an. Um diese Zeit ließ ich mir meine Visitenkarten drucken.« »Auf den Namen Eugen Durand?« »Auf den Namen Eugen Dura

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD