Paiges Perspektive Als ich an Jaxons Zimmertür ankomme, bleibe ich einen Moment stehen, um mich innerlich auf das Gespräch vorzubereiten. Ich weiß nicht, in welchem mentalen Zustand meine Schwester sich jetzt befindet. Sitzt sie dort zitternd und zusammengekauert? Ist sie wütend? Oder wird sie einfach so tun, als wäre alles okay? „Poppy, kann ich reinkommen?“, sage ich durch die Tür. „Ja“, antwortet sie sofort. Das ist zumindest ein gutes Zeichen. Ich schiebe die Tür mit der Schulter auf. Poppy hockt auf der Bettkante. Sie hat sich bereits gewaschen und trägt Kleidung, die ich nicht kenne. Sie muss welche in der Hütte des Heilers bekommen haben. Sie sieht gleichzeitig zu jung und viel zu erwachsen aus. Ihre Augen treffen meine. Sie sieht müde aus, scheint aber ruhig. „Hey“, lächle ic

