SECHSUNDZWANZIG

1291 Words

JANICE „‚Ich freue mich schon darauf, dieses Lächeln bald wiederzusehen. – C‘ Janice, kannst du das glauben?“ Aisha drückte die Karte an ihre Brust wie ein verliebter Teenager. Pff. „Er hat sie mir heute Morgen geschickt. Direkt auf meinen Schreibtisch. Ich fand das Date gar nicht gut.“ Es war ein neuer Tag, und doch fühlte ich mich genauso wie sonst auch am Ende des Tages. Erschöpft. Ich saß an meinem Schreibtisch und starrte auf den farbenprächtigen Rosen- und Lilienstrauß, der die Hälfte meines Schreibtisches einnahm. Tiefes Rot, zartes Rosa und makelloses Weiß. Er war bestimmt teuer und sehr aufmerksam, ja sogar. Und das Beste, was er mir schicken konnte, war eine Puppe und ein verdammtes Puppenhaus, das so gruselig war wie eh und je. Im Grunde war ich also eine Art guter Liebhabe

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