15 Emma Ich habe ein schlechtes Gefühl, dass ich eine Freifahrt bekomme, aber nicht so schlecht, dass es mir die Freude an dieser Erfahrung verdirbt. Alles daran – von der Art und Weise, wie die Sonne auf der Wasseroberfläche schimmert, über die salzige Brise auf meinem Gesicht bis hin zu dem gefährlich gutaussehenden Mann, der am Steuer unseres Motorbootes steht – ist meine Vorstellung vom Paradies. Ich habe gelogen – ich werde nicht seekrank –, und ich bin insgeheim überglücklich, dass Marcus mich mit dem Boot für sich selbst in diese Lage gebracht hat. Während ich meinen Hut zurechtrücke, werfe ich heimlich einen Blick auf ihn. Mit seinem weißen Polohemd, den khakifarbenen Shorts und der eleganten Designer-Sonnenbrille, die seine intensivblauen Augen bedeckt, ist er das Bild kühler,

