ANNATORIA „Annatoria“, stöhnte der Mann, als wäre er gerade von der schlimmsten Reise zurückgekehrt. „Da bist du ja.“ Auf seinen Lippen lag ein Lächeln, das mich verfolgte, während seine Stimme in meinen Ohren klang und mich an meine Leidenstage erinnerte. „Warum warst du so schwer zu finden?“ „W-“ Das Sprechen fiel mir plötzlich schwer, und die aufwallenden Emotionen, die mir im Hals stecken blieben, machten die Sache nicht besser. Ich kniff für ein paar Sekunden die Augen zusammen. Und als ich sie langsam wieder öffnete, zwang ich mich, stark zu bleiben. Also straffte ich die Schultern, ignorierte die Angst, die sich in den Tiefen meiner Seele aufbaute, und entfernte mich von der Wand. „Vater.“ Ich stand hinter meinem Schreibtisch, atmete kurz aus und fragte schließlich: „Was machst

