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Mari Ich lag ausgestreckt auf dem Sofa, tief entspannt. Aus purem Trotz hatte ich mir Essen für eine Person bestellt — und ja, die Kette hing an der Tür. Nur für den Fall. Mein Handy vibrierte über den Tisch. Mason. „Hallo.“ Ich grinste. Dieser Mann schaffte das immer. „Oh … mein Gott,“ stotterte er. „Ich habe Pauls E-Mail gehackt. Er trifft sich heute Abend mit einem Typen in einem Club.“ Ich setzte mich auf. „Was?“ „Ja. Und es wird schlimmer.“ „Wie denn bitte?“ „Er ist auf Grindr.“ „Oh mein Gott.“ Mir blieb die Luft weg. „Grindr?“ „Ja. Zieh dich an. Wir gehen hin.“ „Was?“ Ich quietschte. „Du hast mich gehört. Etwas Heißes. Dreißig Minuten.“ „Aber—“ Klick. Scheiße. Ich wollte heute nicht raus. Das Handy klingelte erneut. Daphne. „Ich weiß,“ sagte ich sofort. „Er ist auf

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