Book 2 KAPITEL SECHSUNDZWANZIG

2920 Words

KAPITEL SECHSUNDZWANZIG Der Wind fuhr ihr durchs Haar, während sie sich an Cristiano festklammerte. Die Landschaft rings um Florenz mit seinen Hügeln und Feldern war atemberaubend. Unterwegs sah Keira mehr von den Feierlichkeiten zu Allerseelen, in den Fenstern standen rote Kerzen, in den Straßen bewarfen Kinder sich mit Konfetti, es gab zahlreiche Prozessionen mit Fackeln, Kerzen und Chrysanthemensträußen. Es war, als ob man gleich mehrere Beerdigungen auf einmal zu sehen bekam, dachte Keira, aber ohne die Melancholie. Sie spürte vielmehr Freude und geschätzte Erinnerungen. Sie rasten durch die italienische Landschaft, während die Sonne unterging und den Himmel von pink zu einem wirbelnden Blau verfärbte. Wie in van Goghs Gemälde Sternennacht. Die Sterne sahen hier viel beeindruckender

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