Book 2 KAPITEL EINUNDDREIßIG

1963 Words

KAPITEL EINUNDDREIßIG Am Montagmorgen war das Wetter unerwartet heiß und drückend. Keira packte langsam ihre Sachen zusammen. Sie war traurig. Cristianos Seite des Bettes war ordentlich gemacht, er war nicht mehr hier, um die Laken zu zerwühlen. Sie trug ihren Koffer hinunter zur Rezeption. Zum ersten Mal seit dem furchtbaren Tag mit Antonio war sie selbst wieder dafür verantwortlich. Der schwere Koffer fühlte sich wie eine Bürde an, die auf ihr lastete. Sie checkte aus und trat hinaus auf die Straße. Dann machte sie sich auf den Weg zur Bushaltestelle. Im Gegensatz zu Neapel hatte sie hier ganz allein keine Angst. Sie war viel zu unglücklich dafür. Der Bus kam und Keira schleppte den schweren Koffer hinein. Der Bus war voll mit Leuten, die zur Arbeit fuhren. Sie schauten Keira finste

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