Ravil „Bei allem Respekt, aber was zu Hölle machst du denn?“, sagt Dima. Ich blinzle gegen die Nachmittagssonne an, um Dima erkennen zu können, der über mir thront, Nikolai im Schlepptau. Die beiden haben die Arme vor der Brust verschränkt. Dämonische Zwillinge, die mich aus meiner betrunkenen Benommenheit gerissen haben. Ich bin auf dem Dach des Kremls, lasse mich von der Sonne verbrennen und trinke genug Beluga-Noble-Wodka, um meine Leber auf absehbare Zeit einzupökeln. Ich bin seit gestern Abend hier oben. Glaube ich. Womöglich habe ich hier übernachtet. Nachlässig hebe ich einen Finger und zeige auf sie. „Pass auf, wie du mit mir sprichst“, lalle ich. Meine Lider sind schwer und senken sich wieder, um die grelle Sonne abzuwehren. „Lucy hat heute einen Ultraschalltermin. Und sie ha

