Die morgendliche Sonne brach durch die Wolken, als Max Goodwin durch die Straßen von New York schlenderte. Es war sein erster Tag außerhalb des New Amsterdam – ein Tag, der sich seltsam leer, aber auch voller Möglichkeiten anfühlte. Zum ersten Mal seit Jahren hatte er keinen festen Plan, keine Patientenakten, keine Meetings, keine Notfälle, die seine Aufmerksamkeit verlangten. Doch Max wusste, dass er nicht lange untätig bleiben würde. Sein Handy vibrierte in der Tasche, und als er aufsah, stand er vor einem kleinen Café. Er nahm den Anruf entgegen, während er sich an einen der Tische setzte. »Max Goodwin«, sagte er, seine Stimme ruhig, aber aufmerksam. Am anderen Ende der Leitung war eine vertraute Stimme – Dr. Marcus Renard von der WHO. »Max, ich hoffe, ich störe dich nicht.« Max lächelt

