Das New Amsterdam stand im Morgengrauen still und doch voller Leben. Die ersten Sonnenstrahlen durchbrachen die Glasfassaden, während die Stadt dahinter langsam erwachte. Im Inneren des Krankenhauses bewegte sich alles in einem gewohnten Rhythmus – Ärzte eilten zu ihren Patienten, Krankenschwestern teilten beruhigende Worte, und Familien warteten voller Hoffnung. In einem Büro auf der oberen Etage saß Max Goodwin an seinem Schreibtisch, sein Blick ruhte auf einer alten Notiz, die er vor Jahren geschrieben hatte: Wie können wir helfen? Die Worte waren inzwischen verblasst, doch ihre Bedeutung hatte nie an Kraft verloren. Max lehnte sich in seinem Stuhl zurück und ließ die letzten Jahre Revue passieren. Er hatte mehr erlebt, als er sich je vorstellen konnte – von den Kämpfen gegen ein starr

