Um acht Uhr abends waren alle Mitarbeiter nach Hause gegangen, aber die Lichter in ihrem Büro brannten noch. Venn wusste, dass sie Überstunden machte, also kam er vom obersten Stockwerk herunter, um nach ihr zu sehen. „Bertha, es ist schon spät, der Debütplan ist für morgen, danach geht es weiter, es bleiben noch ein paar Tage bis zur Live-Übertragung der Show.“ Bertha antwortete leise: „Ja“, ihre Finger tippte weiterhin auf der Tastatur. Venn wusste, dass er sie nicht überzeugen konnte. Er seufzte und wollte gerade gehen, als ihm plötzlich auffiel, dass Berthas Gesicht nicht gut aussah. „Kind, warst du in letzter Zeit krank? Warum sieht dein Gesicht so schlecht aus?“ Berthas Hand hielt plötzlich für einen Moment inne. Sie erinnerte sich, dass sie sich letzte Nacht vielleicht eine hal

