Im Café. Laura setzte ihre Sonnenbrille auf und ging zu dem Tisch, auf dem zwei Rosen standen. Als sie die schöne Frau ihr gegenüber sah, nahm sie die Brille ab und lächelte gespielt. „Karlina, du wolltest mich sehen?“ Karlina musterte sie von oben bis unten. „Bist du die uneheliche Tochter der Familie Greer, Laura Greer? Das Gesicht ist ganz hübsch, aber weit entfernt von der wahren Herrin.“ Schon bei den ersten Worten machte sie den Unterschied zwischen ihren Ständen deutlich. Was hatte Karlina also vor? Laura runzelte leicht die Stirn, spürte ein Unbehagen, lächelte aber trotzdem. „Karlina, wenn du mich nur hergerufen hast, um mich zu beleidigen, dann war das umsonst.“ Sie nahm ihre Tasche und wollte gehen, doch Karlina hielt sie am Arm fest. „Nicht böse sein, lass uns über da

