„Bruno, ich habe letzte Nacht sehr gut geschlafen. Aber als ich hörte, dass du die Stadt verlassen willst – ohne zu wissen, wann du zurückkehrst, ohne zu wissen, warum – da fühlte ich mich irgendwie leer.“ Berthas feine Augenbrauen zogen sich leicht zusammen, ihre schlanken Hände legten sich an ihre Brust, und ihr Gesichtsausdruck war von Traurigkeit erfüllt. Ihre Stimme war sanft, ihre traurige Haltung ließ Bruno jede Beherrschung verlieren. „Dummes Mädchen“, sagte er zärtlich, „natürlich hast du Gefühle für mich, aber mach dir keine Sorgen. Was die Angelegenheit mit der Geheimen Ermittlungsabteilung betrifft – ich habe das geregelt. Vorerst kann ich noch eine Weile in der Stadt bleiben.“ Als Bertha hörte, dass er nicht gleich abreisen würde, zeigte sich Freude in ihrem Gesicht. „Das

