Lucys Perspektive Olivia führt uns zu einem Tisch, und ich beobachte sie aufmerksam. Sie hat sehr weibliche Züge. Sie geht wie ein Model. Die Frau wirkt zu selbstbewusst. Enol zieht mir den Stuhl heraus, und wir setzen uns. Olivia ruft die Kellner, um das Essen zu bringen, und in wenigen Minuten kommt es auch. Sie unterhält sich mit Enol über ihre kürzliche Reise nach Marokko. „Warum warst du dort?“ fragt Rhodes. Sie wirkt nicht allzu glücklich oder freundlich mit ihr. „Ich war dort, weil der Prinz mich brauchte“, antwortet sie lächelnd und zuckt mit den Schultern. Es war erst vor ein paar Tagen, als Rhodes erwähnte, dass der Prinz außer Landes ist. „Arbeitest du auch für die königliche Familie, Olivia?“ frage ich. Sie lacht leicht. „Im Grunde tut das jeder“, seufzt sie. „Meine Fa

