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956 Words

Am Mittwochmorgen war ich zwanzig Minuten zu früh im Kurs. Ungeduldig trommelte ich mit den Fingern auf die Tischplatte und wartete darauf, dass Professor Keller endlich durch die Tür kam. Während die Uhr quälend langsam vorrückte, trudelten nach und nach die anderen Studenten ein. Kilian setzte sich neben mich. „Und, wie ist deine erste Rede gelaufen?“, fragte er. Ich spürte, wie ich rot wurde. „Eigentlich ziemlich gut. “ Es fühlte sich nicht einmal wie eine Lüge an. Hoffentlich würde Professor Keller meine Note wieder auf die eins ändern, die ich ursprünglich verdient hatte. „Hab ich’s doch gewusst“, sagte er und stieß mich spielerisch mit der Schulter an. „Worauf hast du heute Mittag Hunger?“ Ich war so auf Professor Keller fixiert gewesen, dass ich das Mittagessen fast verges

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