Kapitel 60 – Beerdigung der Träume

1737 Words

Iris‘ Sicht Der Tag hatte ganz normal begonnen: Kaffee, E-Mails, der stille Versuch, die Wohnung zu organisieren. Doch als es klingelte, lief ihr ein Schauer über den Rücken. Ihre Hand erstarrte auf der Türklinke. Nichts fühlte sich mehr normal an – nicht, da Ruben in jedem Schatten, in jeder geflüsterten Ecke ihres Lebens lauerte. Sie öffnete die Tür. Dort stand eine kleine, schwarze Geschenkbox, unscheinbar, fast zerbrechlich. Kein Hinweis auf ihre Herkunft außer den schwach geprägten Buchstaben auf dem Deckel: „Für dich“. Ihr Puls beschleunigte sich, ihr Atem stockte, und ein schwacher Instinkt sagte ihr, sie solle die Tür zuschlagen, sie unberührt lassen, doch die Neugier – gefährlich, unwiderstehlich – siegte. Die Box fühlte sich schwer in ihren Händen an. Kalt wie Eisen. Mit zitte

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