Der Regen hatte sich zu einem stetigen Nieselregen abgeschwächt und klopfte wie ein leises Trommeln gegen die Fenster des sicheren Hauses. Draußen war die Welt grau und verschwommen, ein Schleier aus reglosen Straßen und fernen Lichtern, die im Nebel verblassten. Drinnen war die Luft stickig, erfüllt von den Nachwirkungen des Chaos, schwer vom Geruch des Desinfektionsmittels und anhaltender Spannung. Elias lag auf dem Bett, immer noch blass, immer noch zerbrechlich – aber lebendig. Der Puls unter seinen Fingern war nun gleichmäßig, wenn auch unregelmäßig, wie ein Vogel, der im Käfig seiner eigenen Flügel zittert. Iris saß auf der Matratzenkante, die Hände locker im Schoß gefaltet, ihre Augen folgten den Linien seines Gesichts, als würde sie ihn sich noch einmal einprägen. Er regte sich,

