Ich schlucke. „Sie ist schwach.“ „Sie ist schlafend, weil sie verletzt ist“, flüstert er mir von hinten ins Ohr und lässt mich die Wärme seines Atems spüren. „Und sie wird nicht heilen, wenn du sie weiter eingesperrt hältst.“ Er tritt vor mich. „Du musst sie fordern. Sie antreiben… So erholen sich Wölfe schneller.“ „All das“, murmele ich, „nur damit wir am Ende sowieso sterben.“ Seine Hand legt sich auf meinen Arm und er zieht mich näher, bis meine Brust fast seine berührt. „Ich habe dir schon gesagt“, murmelt er leise. „Wenn du nicht mit meinem Bruder schläfst, wirst du nicht sterben.“ Mein Atem stockt. Er lässt mich los und tritt zurück. „Heb das hoch“, sagt er und nickt zu einem schweren Felsbrocken neben uns. Mein Herz sinkt. „Der wiegt bestimmt so um die 100 Kilo.“ „Eher 200 Ki

