Chapter 24

2006 Words

Spendius war über dieses gebieterische Gebaren verblüfft. Matho ließ sich gewöhnlich leicht leiten, und wenn er zuweilen auch heftig erregt gewesen war, so war dieser Zustand stets schnell wieder vergangen. Jetzt erschien er ruhig, aber doch unheimlich. Aus seinen Augen loderte ein stolzer Wille, gleich der Flamme eines Opferfeuers. Der Grieche hörte nicht auf seine Vorstellungen. Er wohnte jetzt in einem perlenbesetzten Punierzelte, trank kühle Getränke aus Silberbechern, spielte Kottabos, ließ sein Haar wachsen und leitete die Belagerung mit Muße. Übrigens hatte er geheime Verbindungen in der Stadt angeknüpft. Er dachte gar nicht daran, abzurücken, überzeugt, daß man ihm in wenigen Tagen die Tore öffnete. Naravas, der zwischen den drei Heeren Streifzüge machte, befand sich gerade bei i

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