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754 Words

-Paris, 2020 "Jack! Jack! Lass mich frei! Mach diese gottverdammte Tür auf!" Ich hämmere wie verrückt gegen die dicke Metalltür. Meine Fäuste tun weh und ich zerre vor Verzweiflung an meinen Haaren. "Ich weiß, dass du mich hörst!" "Hey, jetzt hör endlich auf die Zicke zu spielen. Ich lass dich erst frei, wenn wir uns beide in Ruhe unterhalten können." Seine Stimme ist ruhig und er verlangt von mir auch ruhig zu sein. Doch das kann ich nicht. Nicht seitdem ich sein wahres Gesicht kennengelernt habe. "Was hast du wem getan?" Ich heule, male mir die schlimmsten Szenarien aus. Lasse mich vor der kalten Tür nieder und ziehe meine Beine an. "Keinem!", brüllt er nun und ich erhebe meine Stimmte. "Du lügst! Du lügst! Du Arschloch!" Ich fange wieder an zu heulen. Meine Stimme ist nur ein

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