Kapitel 7 – Die Wahrheit mit der Waffe an der Schläfe

1684 Words

Der Regen war bösartig geworden, als das Abendessen fertig war. Er peitschte gegen die hohen Fenster des Esszimmers, als wollte er herein, trommelte in verzweifelten Fäusten gegen das Glas, während Blitze weiße Narben über den schwarzen Himmel zogen. Pamela stellte das letzte Gericht auf den Tisch (Rosmarinhähnchen, Rosmarinkartoffeln, gedämpftes Gemüse) und trat zurück, die Hände im Schürze verknotet. Justin saß bereits an seinem üblichen Platz am Kopfende. Er hatte geduscht und trug ein anthrazitfarbenes Henley und weiche graue Jogginghosen; die Ärmel waren hochgeschoben und enthüllten die sehnigen Unterarme, die sie inzwischen auswendig kannte. Sein Haar war noch feucht und lockte sich leicht an den Spitzen. Er blickte auf und schenkte ihr das kleinste, vorsichtige Lächeln. „Riecht

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