Morgen. In der Küche roch es nach Vanille, gebräunter Butter und frischem Kaffee. Sonnenlicht floss in langen, schrägen Streifen über die Marmorinsel und verwandelte den Sirupkrug in flüssiges Gold. Pamela stand am Herd in einem von Justins geliehenen weißen Hemden (Ärmel bis zu den Ellbogen hochgekrempelt) und weichen Baumwoll-Shorts und wendete Blaubeer-Pfannkuchen mit schnellen, wütenden Handbewegungen. Sie hatte nicht geschlafen. Jedes Mal, wenn sie die Augen schloss, sah sie es: das Handtuch, das zur Seite glitt, die langsame, stolze Aufrichtung gegen seinen Bauch, der einzelne Tropfen Flüssigkeit, der jene dicke Ader hinunterglitt, als hätte es ihre ganze Willenskraft gekostet, ihn nicht wegzulecken. Ihr Körper summte noch immer davon. Ein tiefes, stetiges Pochen zwischen ihre

