Elena stand vor der Tür zu ihrem Zimmer, die Hand noch auf der Klinke, unfähig, sich zu bewegen. Alexanders Worte brannten in ihr – roh, unverhüllt, voller Verlangen. „Ich will Sie ficken. Hart. Langsam. So oft, bis Sie nicht mehr wissen, wo Sie aufhören und ich anfange.“ Sie hatte ihn stehen sehen in ihrer Vorstellung, groß, dominant, ohne die Maske des Rollstuhls. Und sie hatte sich gewünscht, dass es wahr wäre. Sie konnte nicht schlafen. Nicht nach diesem Geständnis. Nicht nach dieser Offenbarung. Die Uhr auf ihrem Nachttisch zeigte kurz nach zwei Uhr morgens. Das Penthouse lag in tiefer Stille, nur das ferne Rauschen der Stadt drang durch die Fenster. Elena zog einen Morgenmantel über ihr Nachthemd, schlüpfte in flache Schuhe und ging barfuß durch den Flur. Sie wusste nicht, was sie

