Kapitel 21: Echos der Vergangenheit

1317 Words

Der Herbst in Maine war sanft und golden, eine Jahreszeit, die sich langsam und ohne Eile entfaltete. Die Blätter der Ahornbäume leuchteten in tiefem Rot und leuchtendem Orange, während der Wind vom Atlantik den Geruch von Salz, feuchter Erde und verbranntem Laub mit sich trug. Elena stand auf der Veranda ihres Hauses, eine dicke Wollendecke um die Schultern geschlungen, und sah zu, wie die Sonne hinter dem Horizont versank. Der Strand lag leer vor ihr, nur ein paar Möwen kreisten träge über dem Wasser, ihre Schreie hallten in der kühlen Abendluft wider. Sie liebte diese Stille – nach Monaten des Chaos, der ständigen Anspannung und der Angst fühlte sich jede ruhige Minute wie ein kostbares Geschenk an, das sie fast nicht zu annehmen wagte. Alexander trat hinter sie, barfuß wie immer, eine

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