Vom Rivalen des Mörders meiner Schwester gekauftUpdated at Jun 20, 2026, 09:37
Meine Schwester ist tot.
Dominik Koller hat sie getötet — und dann hat er mich verkauft, als wäre ich nichts. Mitten auf seiner eigenen Party, an einen kaltäugigen Fremden, der das alles beobachtet hat, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken.
Julian Richter.
Er hat mich gegen seine Wand gedrückt und mir gesagt, ich sei nicht sein Typ. Er hat mich fast gehen lassen. Er hat mich vor seinem Fenster geküsst, als gehörte ich ihm — und das Schlimmste daran? Für einen dummen Moment habe ich zurückgeküsst.
Er sagt, er hält mich in Sicherheit. Er sagt, wenn ich fliehe, sterbe ich. Er sagt, ich soll ihm vertrauen.
Aber niemand kauft ein Mädchen auf einer Party, weil er sie schützen will.
Ich bin für die Rache gekommen. Ich bin gekommen, um dem Mann eine Kugel zu verpassen, der meiner Schwester Finger um Finger abgeschnitten hat, während sie seinen Namen schrie. Julian stellt sich mir immer wieder in den Weg — er nimmt meine Waffe, fängt mich jedes Mal ab, wenn ich renne, zieht mich zurück, jedes Mal wenn ich fast frei bin.
Er sieht mich an, als wäre ich ein Problem, das er nicht lösen kann, und eine Frau, die er nicht aufhören kann zu begehren. Und Gott steh mir bei — wenn er nah genug ist, um ihn zu berühren, vergesse ich jeden Grund, warum ich ihn hassen sollte.
Ich brauche keinen Retter.
Ich brauche nicht seine Hände auf meiner Taille, nicht seinen Atem an meinem Hals, nicht die Art, wie er meinen Namen sagt, als würde es ihn etwas kosten.
Ich brauche Dominik Koller tot.
Aber der Fremde, der mich gekauft hat, verbirgt ein Geheimnis, das alles verändert — ihn, Dominik, und genau die Frage, in wessen Armen ich immer enden sollte.