Nach einiger Zeit ließ er endlich wieder von ihr. „Es tut mir leid, ich liebe dich. Du verstehst doch, warum ich so handeln musste, Amy, oder? Du gehörst zu mir und ich werde dich niemals gehen lassen", sagte er noch bevor er wieder ging und die Tür hinter sich verschloss.
Was hatte sie sich nur dabei gedacht? Warum hatte sie versucht das Anwesen zu verlassen? Das hätte sie nicht machen dürfen, das wusste sie. Amy kannte die Regeln des Hauses. Er hatte recht, dachte Amy, sie hätte niemals versuchen sollen mit Denise auszugehen. Es war ganz allein ihre Schuld. Sie hatte ihn dazu getrieben, so zu handeln.
Nach einiger Zeit klopfte sie an der Tür. „Joshua, lass mich hier raus! Bitte, lass mich raus!„ Immer wieder klopfte sie und rief nach Joshua. Doch nichts passierte. Weinend setzte sie sich auf dem Boden. Sie hörte nichts, war irgendjemand im Haus? Es schien, als wäre sie allein und konnte nicht aus ihrem Zimmer.
Nach einigen Stunden schloss Joshua die Tür auf und sah Amy auf dem Bett liegen. Sie schlief. Er setzte sich auf einen Stuhl . „Amy, wach auf!", sagte er immer wieder bis sie ihre Augen öffnete.
„Ich hoffe, du hast deine Lektion gelernt. Ich möchte dich hier nicht einsperren müssen, aber wenn du noch einmal versuchst so etwas zu machen, wirst du wieder hier sein. Und das nächste Mal werden es nicht nur ein paar Stunden sein, das willst du doch nicht, oder?!"
Amy schüttelte nur den Kopf.
„Gut, dann hast du mich ja verstanden!"
Sie verstand ihn einfach nicht und je mehr sie es versuchte, desto mehr Rätsel kamen auf. Warum war er nur so aggressiv? Was war mit ihm los, dass er stets so aufgebracht war und warum verstand er sie einfach nicht?